
Der EUROBIKE AWARD 2011 ist entschieden: 59 von 430 Einreichungen aus 27 Ländern überzeugten die Juroren durch ihre besondere Innovations- und Designqualität. Zehn Beiträge davon werden am 31. August 2011, am ersten Tag der EUROBIKE in Friedrichshafen, mit einem GOLD award geehrt. Der Sonderpreis EUROBIKE GREEN AWARD wird zum vierten Mal vergeben.
Zum EUROBIKE AWARD, der in diesem Jahr bereits in die siebte Runde geht, haben Aussteller und Nichtaussteller der weltweit führenden Leitmesse der internationalen Fahrradbranche EUROBIKE (31. August bis 3. September 2011 in Friedrichshafen) 430 Beiträge angemeldet. Das beste Ergebnis seit dem Start des Wettbewerbs im Jahr 2005 (2010: 417 Produkteinreichungen).
Eine Expertenjury, die am 16. und 17. August 2011 in Hannover tagte, zeichnete insgesamt 59 Beiträge mit dem EUROBIKE AWARD 2011 aus. Von diesen Preisträgern erhalten zehn Einreichungen bei der Preisverleihung am 31. August 2011 während der EUROBIKE in Friedrichshafen einen GOLD award für ihr herausragendes Design. Ebenfalls wird dann der Sonderpreis EUROBIKE GREEN AWARD verliehen, der zum vierten Mal an ein Produkt mit einem besonders hohen ökologischen und nachhaltigen Wert vergeben wird. Alle ausgezeichneten Produkte werden während der Messe vom 31. August bis 3. September 2011 in einer EUROBIKE-Sonderschau im Foyer West gezeigt.
Dirk Heidrich, Projektreferent für die EUROBIKE bei der Messe Friedrichshafen ist begeistert: „Besser kann man sich einen Wettbewerb im 20. EUROBIKE-Jubiläumsjahr nicht vorstellen. 430 Beiträge im EUROBIKE AWARD – eine Zahl, die alle bisherigen Ergebnisse übertrifft! Dabei macht auch die Teilnahme fast aller Weltmarktführer deutlich, welchen hohen Stellenwert diese Auszeichnung mittlerweile in der Branche erreicht hat.“
Der EUROBIKE AWARD wird von der Messe Friedrichshafen ausgelobt und von iF International Forum Design GmbH in Hannover organisiert und konzipiert.
Die Juroren
Aerodynamik, Effizienz, Ergonomie, Funktionalität, Gebrauchswert, Gestaltungsqualität, Gewicht, Innovationsgrad, Komfort, Belastbarkeit, Markenwert/Branding, Materialwahl, Service, Sicherheit, Stabilität, Umweltverträg¬lichkeit und Verarbeitung.
Nils Holger Moormann (Designer, Aschau am Chiemsee/D), Hans-Heinrich Pardey (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D), Jack Oortwijn (Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL), Ulrike Saade (Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D), Peter Feld (Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D) und Dirk Zedler (Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D) bewerteten die eingereichten Beiträge unter folgenden Kriterien:
Dirk Zedler, Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D
„Nie war das Thema Fahrrad bunter als heute. Der Wettbewerb spiegelt
diese große Vielfalt wider. Klassische Fahrräder haben ein extrem hohes
Niveau erreicht, Veränderungen finden nur noch in Detaillösungen statt,
wie zum Beispiel bei der Abstimmung der Komponenten. Im Bereich
Elektro-Mobilität steckt ein gewaltiges Potenzial – der Zukunftsmarkt
schlechthin. Ein anderes wichtiges Thema war der Bereich Transport und
Mobilität: Es gab einige gute Ansätze zu sehen – sowohl für die Mitnahme
von Kindern als auch beim Gepäcktransport mit dem Fahrrad. Alle
Zukunftstechnologien waren beim EUROBIKE AWARD vertreten.“
Hans-Heinrich Pardey, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D
„Bemerkenswert
ist die Bandbreite der Lösungsansätze bei den E-Bikes, sowohl im
gestalterischen Bereich als auch bei den Bedienelementen und technischen
Lösungen. In diesem Bereich steckt das größte Potenzial. Fahrräder
unterschiedlichster Bautypen werden mittlerweile von Anfang an als
E-Bikes konzipiert – vorher waren die elektrischen Komponenten additive
Elemente. Dadurch entsteht eine konsequente gestalterische Umsetzung und
Integration der Technik. Auch bei den Falträdern und bei den
Sporträdern erhält die Gestaltung immer mehr Einzug. Der Wettbewerb
spiegelt eine gute Bandbreite des Fahrradmarktes wider.“
Peter Feld, Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D
„Es
war toll zu sehen, wie sich jedes Jurymitglied mit jedem einzelnen
Beitrag auseinandergesetzt hat. Bei den Beiträgen hat mir der hohe
Anteil von E-Bikes sehr gut gefallen. Jedoch habe ich viele Produkte
gesehen, die in ihrer Gesamtqualität noch nicht ausreichend entwickelt
worden sind. Innovative Elemente, jedoch keine konsequente Gestaltung.
Die Automatikschaltung wird sich am Markt in der Zukunft durchsetzen.
E-Bike-Anbieter müssen die Batterie noch besser im Rahmen integrieren.
Das Gewicht der E-Bikes muss reduziert werden, um zum Beispiel
E-Mobilität in Sporträdern sinnvoll erscheinen zu lassen.“
Ulrike Saade, Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D
„Im
Bereich Familytransportation habe ich spannende Produktinnovationen
gesehen, die perfekt für den urbanen Einsatz geeignet sind. Alternative
Mobilitätskonzepte für die ganze Familie sind stark im Kommen. Auch im
Bereich von Fahrrad-Bekleidung und -Accessoires habe ich interessante
Produkte gesehen. Dabei ist wichtig, dass funktionale Produkte den
Zeitgeist treffen und sich eben auch über eine ansprechende Ästhetik
verkaufen. Die Zahl der eingereichten E-Bikes war überwältigend mit
vielen Innovationen – es bestätigt, dass die E-Mobility ein
herausragendes Zukunftsthema für die Fahrradbranche ist. Der
vorgestellte Bike Tower ist eine geniale Erfindung und würde dafür
sorgen, dass sich die Infrastruktur für Fahrräder und E-Mobility
deutlich verbessert.“
Nils Holger Moormann, Designer, Aschau am Chiemsee/D
„Auffällig
ist, dass die Gestaltung zum ernsthaften Thema wird und nicht nur als
Oberflächenschminke genutzt wird. Die Materialien werden immer
hochwertiger und materialgerechter verarbeitet. Erfreulich ist auch,
dass das Fahrradfahren nicht mehr nur rein sportlich gesehen wird,
sondern auch als gut gestaltetes Lifestyleaccessoire in hohem Maße an
Akzeptanz gewinnen kann.“
Jack Oortwijn, Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL
„Der
generelle Trend hin zu den Pedelecs und E-Bikes war deutlich zu sehen,
besondere Aufmerksamkeit wird auf neue Formen des Getriebes und auf die
Möglichkeiten der automatischen Schaltung gelegt. Die
Automatik-Schaltung spart viel Energie – das ist eine ganz neue und
tolle Entwicklung bei den E-Bikes. Auch voll im Trend liegen die 29er
Mountainbikes. Man merkt, wie einfache Produkte immer stärker verbessert
werden.“
Aerodynamik, Effizienz, Ergonomie, Funktionalität, Gebrauchswert, Gestaltungsqualität, Gewicht, Innovationsgrad, Komfort, Belastbarkeit, Markenwert/Branding, Materialwahl, Service, Sicherheit, Stabilität, Umweltverträg¬lichkeit und Verarbeitung.
Nils Holger Moormann (Designer, Aschau am Chiemsee/D), Hans-Heinrich Pardey (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D), Jack Oortwijn (Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL), Ulrike Saade (Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D), Peter Feld (Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D) und Dirk Zedler (Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D) bewerteten die eingereichten Beiträge unter folgenden Kriterien:
Dirk Zedler, Zedler – Institut für Fahrradtechnik und -Sicherheit GmbH, Ludwigsburg/D
„Nie war das Thema Fahrrad bunter als heute. Der Wettbewerb spiegelt
diese große Vielfalt wider. Klassische Fahrräder haben ein extrem hohes
Niveau erreicht, Veränderungen finden nur noch in Detaillösungen statt,
wie zum Beispiel bei der Abstimmung der Komponenten. Im Bereich
Elektro-Mobilität steckt ein gewaltiges Potenzial – der Zukunftsmarkt
schlechthin. Ein anderes wichtiges Thema war der Bereich Transport und
Mobilität: Es gab einige gute Ansätze zu sehen – sowohl für die Mitnahme
von Kindern als auch beim Gepäcktransport mit dem Fahrrad. Alle
Zukunftstechnologien waren beim EUROBIKE AWARD vertreten.“
Hans-Heinrich Pardey, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/D
„Bemerkenswert
ist die Bandbreite der Lösungsansätze bei den E-Bikes, sowohl im
gestalterischen Bereich als auch bei den Bedienelementen und technischen
Lösungen. In diesem Bereich steckt das größte Potenzial. Fahrräder
unterschiedlichster Bautypen werden mittlerweile von Anfang an als
E-Bikes konzipiert – vorher waren die elektrischen Komponenten additive
Elemente. Dadurch entsteht eine konsequente gestalterische Umsetzung und
Integration der Technik. Auch bei den Falträdern und bei den
Sporträdern erhält die Gestaltung immer mehr Einzug. Der Wettbewerb
spiegelt eine gute Bandbreite des Fahrradmarktes wider.“
Peter Feld, Fahrrad XXL Feld GmbH, Sankt Augustin/D
„Es
war toll zu sehen, wie sich jedes Jurymitglied mit jedem einzelnen
Beitrag auseinandergesetzt hat. Bei den Beiträgen hat mir der hohe
Anteil von E-Bikes sehr gut gefallen. Jedoch habe ich viele Produkte
gesehen, die in ihrer Gesamtqualität noch nicht ausreichend entwickelt
worden sind. Innovative Elemente, jedoch keine konsequente Gestaltung.
Die Automatikschaltung wird sich am Markt in der Zukunft durchsetzen.
E-Bike-Anbieter müssen die Batterie noch besser im Rahmen integrieren.
Das Gewicht der E-Bikes muss reduziert werden, um zum Beispiel
E-Mobilität in Sporträdern sinnvoll erscheinen zu lassen.“
Ulrike Saade, Velokonzept Saade GmbH, Berlin/D
„Im
Bereich Familytransportation habe ich spannende Produktinnovationen
gesehen, die perfekt für den urbanen Einsatz geeignet sind. Alternative
Mobilitätskonzepte für die ganze Familie sind stark im Kommen. Auch im
Bereich von Fahrrad-Bekleidung und -Accessoires habe ich interessante
Produkte gesehen. Dabei ist wichtig, dass funktionale Produkte den
Zeitgeist treffen und sich eben auch über eine ansprechende Ästhetik
verkaufen. Die Zahl der eingereichten E-Bikes war überwältigend mit
vielen Innovationen – es bestätigt, dass die E-Mobility ein
herausragendes Zukunftsthema für die Fahrradbranche ist. Der
vorgestellte Bike Tower ist eine geniale Erfindung und würde dafür
sorgen, dass sich die Infrastruktur für Fahrräder und E-Mobility
deutlich verbessert.“
Nils Holger Moormann, Designer, Aschau am Chiemsee/D
„Auffällig
ist, dass die Gestaltung zum ernsthaften Thema wird und nicht nur als
Oberflächenschminke genutzt wird. Die Materialien werden immer
hochwertiger und materialgerechter verarbeitet. Erfreulich ist auch,
dass das Fahrradfahren nicht mehr nur rein sportlich gesehen wird,
sondern auch als gut gestaltetes Lifestyleaccessoire in hohem Maße an
Akzeptanz gewinnen kann.“
Jack Oortwijn, Bike Europe und Tweewieler, Amsterdam/NL
„Der
generelle Trend hin zu den Pedelecs und E-Bikes war deutlich zu sehen,
besondere Aufmerksamkeit wird auf neue Formen des Getriebes und auf die
Möglichkeiten der automatischen Schaltung gelegt. Die
Automatik-Schaltung spart viel Energie – das ist eine ganz neue und
tolle Entwicklung bei den E-Bikes. Auch voll im Trend liegen die 29er
Mountainbikes. Man merkt, wie einfache Produkte immer stärker verbessert
werden.“