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DIE PIONIERE DES HECKMOTORS

Die BionX Geschichte: Wie ein visionäres Start-Up aus Kanada das Rad neu erfand

Durch Bergbau zum Pionier der Nabendirektantriebe
Der Name des kanadischen Ortes Asbestos, aus dem Jean-Yves Dubé stammt, war Programm: dort befanden sich große Asbest-Mienen. Wie im Untertagebau üblich, trieben elektrische Nabenmotoren die LKWs an, die das gewonnene Asbest abtransportierten. Bevor er die Idee hatte, nach dem gleichen Prinzip elektrische Fahrradantriebe zu konstruieren, war Jean-Yves Dubé jahrelang für die Reparatur dieser LKW-Nabenmotoren zuständig. 1998 gründete er seine Firma EPS (Energy and Propulsion Systems) und brachte den Fahrradantrieb „AmiGo“ auf den Markt.
Bereits die erste Generation der fast ausschließlich in Kanada verkauften Antriebe verfügte über eine gute Kraftsensorik, garantierte eine weiche, aber kraftvolle Unterstützung mit hohem Fahrkomfort und stand für einfache Nachrüstbarkeit sowie Energierückgewinnung dank Rekuperationsmodus. Zudem waren die Nabenmotoren aufgrund des getriebelosen Direktantriebes geräuschlos.
Schon bald fuhren mehr als 90% aller kanadischen Pedelec-Kunden auf EPS-Nachrüstsätzen basierenden Rädern mit Heckantrieb. Zu Beginn der 2000er Jahre machte sich EPS zunehmend einen Namen außerhalb des Heimatmarktes.

AmiGo wird zu BionX: Vom Start-Up zum Global Player
Anfang 2000 vergab Firmengründer Jean-Yves Dubé seine Anteile an Pascal Larose. Zeitgleich wurde der Markenname BionX eingeführt. Ursprünglich aus der Automobilentwicklung stammend, sollte Larose noch bis Ende 2014 maßgeblich die Weiterentwicklung zur Großserie vorantreiben. Für die Beschleunigung der Marktentwicklung und des OEM-Geschäfts zeichnete Robert Guimond zwischen 2004 und 2006 bei BionX verantwortlich. Mit visionärer Überzeugungsarbeit gewann er Matra 2004 als ersten OEM-Partner, bevor Firmen wie Riese & Müller, KTM, Derby Cycle und andere folgten.
Ein Treffen in München zwischen einem Vertreter Manfred Gingls, der sich für den Automobilzulieferer Magna Marque nach interessanten Technologien in der Elektrofahrradbranche umsah, und Pascal Larose wurde zu einem Meilenstein für BionX. 2008 übernahm Magna Marque die Mehrheit an EPS. Das kanadische Start-Up hieß fortan BionX International Cooperation und agierte als Teil des internationalen Großkonzerns in Europa von einem neu eingerichteten Sales-Büro in der Nähe von München aus. Damit einher gingen Ende der 2000er Jahre rasant steigende Verkaufszahlen der IGH3 36V Motoren und die Internationalisierung. BionX stellte innerhalb kürzester Zeit von Kleinserien- auf Massenproduktion um. Beispielsweise startete Diamant 2009 eine Pedelec-Produktlinie, die sich ausschließlich auf BionX Antriebe stützte. Kurz darauf ging eine Umstrukturierung von statten, um sich in den Magna Konzern einzugliedern. Diese ermöglichte Skalierung sowie Zugang zu Forschung und Entwicklung, Design und Technologie auf höchstem Niveau.

Seiner Zeit zu weit voraus?
2010 brachte BionX seine S-Series Motoren auf den Markt und stieg dabei von einer 36 V auf eine 48 V Technologie um. Die Kanadier waren ihrer Zeit so weit voraus, dass immer noch keine relevanten Konkurrenz-Produkte verfügbar waren. Gleichzeitig entwickelte sich der E-Bike- und insbesondere E-Mountainbike-Markt so rasant, dass die Nachfrage nach den ab 2011 produzierten F-Series Motoren im OEM-Bereich stark stieg. Mangels Alternativen wurden bei den OEM-Partnern BionX Motoren verbaut, obwohl sie ursprünglich nicht für den Einsatz im Gelände und auf Steigungen konzipiert waren. Technische Probleme und Überhitzung waren teilweise die Folge.
In Reaktion auf die große Nachfrage nach leistungsstarken Motoren speziell für Mountain- & Trekkingbikes entwickelte BionX schließlich die D-Series. Seit 2013 überzeugt sie durch einen auf 50 nm (max.) erhöhten Drehmoment und die veränderte Größe der Antriebe auch Off-Road. Ein Bedienelement am Lenker, eine eigene App und weiteres Zubehör folgten mit positiven Reaktionen auf dem Markt.

Service 2.0: BBI, die Zero Part Return Policy & Auto Service
Um künftig noch besser auf eventuelle Probleme reagieren zu können, führte das Unternehmen das BionX Bike Interface (BBI) ein: ein Produkt-Diagnosesystem. Es zählt heute in seiner webbasierten 2. Generation (BBI2) zu den besten und funktionalsten Systemen am Markt, da es die Nachverfolgbarkeit der Gesamtheit aller ausgelieferten Komponenten ab Werk garantiert, Bearbeitungszeiten verkürzt, den Händleraufwand minimiert und die Verifizierung bei Garantiefällen erheblich erleichtert sowie beschleunigt. Dazu gehört auch die Möglichkeit der Fernwartung; so können die BionX-Techniker direkt auf das System zugreifen, das beim Händler an das BBI2 angeschlossen ist. Sollten Funktionsstörungen festgestellt werden, kann BionX heute unmittelbar den betroffenen Hersteller und Händler direkt informieren und automatisch die notwendigen Ersatzteile auf den Weg zum Händler bringen.
2014 erweiterte BionX dieses progressive Service-Konzept um die Zero Part Return Policy und das Auto Service System, welche seither von den Mitbewerbern adaptiert werden. Die Überprüfung von Teilen erfolgt über Internet-Fernwartung, ebenso im Idealfall die Reparatur. Falls nicht reparabel, erhält der Händler umgehend ein passendes Ersatzteil und die defekte Komponente wird deaktiviert. So müssen keine Teile mehr zurückgesendet werden – alle Beteiligten sparen an Aufwand, Kosten und Ressourcen für einen Rücktransport.
Nach der Systemaktivierung beim Kauf muss der Kunde somit im Garantiefall keinen Kaufnachweis erbringen. Die Abwicklung von Schadensfällen wird für BionX erleichtert. Bei optionaler Registrierung bekommt der Kunde ein zusätzliches Jahr Garantie geschenkt.

Zuverlässige Produkt- & Systemqualität – auch im medizinischen Bereich
Heute werden alle elektrischen BionX Antriebssysteme für eine intelligente, nachhaltige Mobilität nach modernsten Methoden in Aurora, Ontario (Kanada) entwickelt, produziert, geprüft und registriert. Dank des progressiven Umgangs mit den Komplikationen in der Vergangenheit steht die BionX International Cooperation heute erneut für höchste technologische Kompetenz, vorausschauende Entwicklungen sowie zuverlässige Produkt- und Systemqualität. BionX Heckantriebe sind Garanten für sportlichen Vortrieb ohne Geräusche und Vibrationen. Für OEMs oder als Nachrüstsätze für Endverbraucher sind sie die perfekte Lösung für den weltweit steigenden Mobilitätsbedarf der Zukunft.
Zudem ist BionX heute federführender Anbieter von Antriebslösungen im medizintechnischen Bereich. Die „BionX Medical World“-Software wurde speziell für den Einsatz an Reha-Fahrzeugen wie Handbikes, Dreirädern oder an Spezialanwendungen wie z.B. Tetra- und Adaptivfahrzeugen entwickelt. Vom Fachhandel anpassbare Parameter für die Sensorsensibilität mit einer höheren Auflösung der Sensorsignale bewirken ein direkteres und schnelleres Ansprechverhalten mit optimierten Drehmoment und ermöglichen ein neues Fahrgefühl – auch mit körperlicher Beeinträchtigung.

Weitere Informationen zu BionX, den Produkten und den Servicedienstleistungen gibt es unter www.ridebionx.com



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BionX GmbH
Johann-Karg-Str. 44
85540 Haar / Salmdorf
Deutschland

+49 (0)89 4207969910



http://ridebionx.com/

Ansprechpartner
Sabrina Rill
Stand: A6-404
Dani O. Kommunikation
Maria-Eich-Str. 14a
81243 München
Deutschland

+491703131812



www.dani-o.com

Ansprechpartner
Daniela Odesser

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