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Neues Eurobike-Konzept zieht zahlreiche neue Aussteller an

Eurobike ist auch 2018 wieder ausgebucht – Knapp 100 neue Aussteller – Die meisten Eurobike-Newcomer kommen aus Deutschland

Neun Wochen vor dem Start der Eurobike meldet die Messe Friedrichshafen wieder ein volles Haus zur weltweit führenden Fahrradmesse. Rund 100 neue Aussteller, die in diesem Jahr Premiere auf der Leitmesse der Fahrradbranche feiern oder wieder auf das Messeparkett der Eurobike zurückkehren, sind ein Beleg für die hohe Dynamik, die gegenwärtig im Fahrradmarkt herrscht, und eine Bestätigung für das neue Messekonzept.


„Wir bewegen uns bei den Ausstellerzahlen der Eurobike wieder im Bereich der letztjährigen Rekordmarke von 1400 Ausstellern“, berichtet Dirk Heidrich, Projektleiter für die Eurobike bei der Messe Friedrichshafen. Die Ausstellungsfläche des Eurobike-Geländes in der Messestadt Friedrichshafen ist damit wieder ausgebucht. Rund 100 Unternehmen feiern dabei in diesem Jahr ihre Premiere auf der Eurobike oder kehren nach einer Auszeit als Eurobike-Aussteller wieder auf die Leitmesse der internationalen Fahrradbranche zurück.


Wie etwa der Mountainbike-Pionier Kona, der in diesem Jahr erstmals wieder als Aussteller auf die Eurobike dabei ist. Das Unternehmen aus dem Nordwesten der USA hat für die Eurobike einige interessante Neuheiten im Messegepäck. Mit der neuen E-MTB-Linie Remote, die mit Performance-CX-Antrieb von Bosch und robusten Gepäckträgern ausgestattet ist, schlägt Kona beispielsweise eine elektrische Brücke zwischen dem MTB- und dem Reiseradsegment.


Ebenfalls stark, aber nicht nur auf das Thema E-Mountainbike setzt der neugegründete E-Bike-Anbieter TechniBike. Der Markenname mag neu klingen, das dahinterstehende Unternehmen ist jedoch vielen Verbrauchern bekannt: Die im rheinland-pfälzischen Daun beheimatete TechniBike GmbH ist ein Tochterunternehmen des Unterhaltungselektronik-Herstellers TechniSat Digital GmbH. Auf der Eurobike wird das neue Fahrradprogramm nun erstmals der Fachwelt vorgestellt.


Ebenfalls auf eine prominente Konzernmutter verweisen kann der Eurobike-Newcomer Streetscooter. Das Unternehmen mit Sitz in Aachen wurde 2014 von der Deutschen Post AG übernommen und entwickelt seitdem vielbeachtete Elektrofahrzeuge für die innerstädtische Waren- und Post-Logistik. Doch nicht nur das: Auch Pedelecs für Bike-Sharing-Systeme und den Lastentransport gehören zum Programm von Streetscooter. Wie es in diesem Segment weitergeht, darüber wird die Post-Tochter in diesem Jahr erstmals die Eurobike-Fachbesucher informieren.

Nicht bei allen Teilnehmern der diesjährigen Eurobike steht das E-Bike im Mittelpunkt. Das 2017 gegründete Schweizer Start-up BETA hat sich beispielsweise hochwertige Carbon-Rahmen für Rennräder und Mountainbikes auf die Fahnen geschrieben. Firmengründer Jonas Müller kann auf eine Vita als Entwickler bei führenden Marken der Fahrradszene zurückblicken. Mit seinem jungen Unternehmen will er nun seine Vorstellung eines idealen Fahrradrahmens in die Tat umsetzen und das Ergebnis in Friedrichshafen der Fachwelt präsentieren.


Aus dem Fahrrad-Mekka Kopenhagen reist hingegen der Fahrradhersteller Coh&Co an den Bodensee. Die Wurzeln von Firmengründer und Namensgeber Paul Harder Cohen liegen im Bootsbau, der seine dabei gewonnenen Erfahrungen nun auf Fahrräder überträgt. Das Ergebnis sind zum Beispiel Fahrradrahmen mit einer Sandwich-Bauweise aus Holz und Carbon oder Lastenräder, die mit ihren Carbon-Rahmen laut Hersteller die leichtesten und gleichzeitig stabilsten Vertreter ihrer Art sein sollen.


Nicht nur unter den Herstellern von Fahrrädern und E-Bikes, auch bei Accessoires und Zubehör gibt es in diesem Jahr einige Aussteller, die ihre Eurobike-Premiere feiern. Wie etwa das junge Unternehmen Rubber Kinetics, das jüngst mit einer der bekanntesten Marken im Reifensegment eine Lizenzvereinbarung treffen konnte. Das amerikanische Start-up wird künftig Fahrradreifen der Marke Goodyear herstellen und anbieten, jener Traditionsmarke, die nach dem Erfinder der Vulkanisation Charles Goodyear benannt ist.


Kein ganz so bekannter Name, aber ein Hersteller, dessen Produkte in sehr vielen E-Bikes verbaut werden, ist A&C Solutions. Das belgische Unternehmen zählt zu den marktführenden Anbietern für elektrische Steckverbindungen an E-Bikes. Auf der Eurobike wird das Unternehmen nun erstmals dem Fachpublikum zeigen, welche Innovationen in diesem Segment künftig zu erwarten sind.


Innovation ist auch ein gutes Stichwort für die Marke Q 36.5 des italienischen Hersteller Q&E srl. Allerdings setzt dieser Eurobike-Aussteller auf Innovationen im textilen Segment. Der Name ist hier Programm: Q steht im Markennamen für Quaerere, das lateinische Wort für „Forschen“, und 36.5 beschreibt die ideale Körpertemperatur eines Menschen. Die Italiener widmen sich also der Frage, wie Bikewear dazu beitragen kann, die Betriebstemperatur eines Radsportlers möglichst im idealen Bereich zu halten. Die Antwort von Q 36.5 sind ausgesprochen leichte Bikewear-Teile, die beim Body-Mapping einige neue Wege einschlagen.


Im selben Maß, wie die Durchschnittspreise von verkauften Fahrrädern dank der populären E-Bike-Technik stetig zunehmen, wächst auch die Relevanz von Finanz- und Versicherungsanbietern im Fahrradmarkt. Die Eurobike ist somit längst auch eine Messe, auf der vor allem in der Dienstleister Area im Foyer West neue Services rund ums Fahrrad in den Mittelpunkt rücken. Ein Pionier auf diesem Segment und nach ein paar Jahren Abwesenheit in diesem Jahr erstmals wieder auf dem Eurobike-Parkett ist die Wertgarantie AG, die mit ihren Garantie- und Diebstahlversicherungen für Fahrräder zu den Marktführern in diesem Segment zählt.


Ein noch junges und auch etwas außergewöhnliches Unternehmen ist hingegen die österreichische Greenstorm Mobility GmbH. Obwohl erst 2016 gegründet, zählt sich das Unternehmen aus Ellmau in Tirol mit einer Flotte von 3500 E-Bikes und 60 Teslas bereits zu den führenden Anbietern für den touristischen E-Bike-Verleih. Der Clou: Hotelbetreiber, die zusammen mit Greenstorm ein Verleihangebot realisieren, zahlen für die zur Verfügung gestellten E-Bikes mit Gutscheinen für nicht verkaufte Hotelübernachtungen. Das Konzept des Unternehmens scheint aufzugehen: Bis 2020 soll das Angebot europaweit mit dann 100 000 E-Bikes und 400 Teslas ausgebaut werden.


Die meisten neuen Eurobike-Aussteller kommen in diesem Jahr übrigens aus Deutschland (24), gefolgt von Unternehmen aus Taiwan (8), den USA (7) und Frankreich (6).

„Der Fahrradmarkt verändert sich mit großer Dynamik. Der E-Bike-Boom sorgt einerseits für Umsatzrekorde bei vielen Marktteilnehmern, aber auch für deutliche Verschiebungen in den Marktstrukturen. Mit der veränderten Messekonzeption und einer deutlichen Fokussierung auf Fachbesucher sowie E-Mobility Themen adressieren wir diese Veränderungen im Fahrrad- und E-Bike-Markt. Der große Zuspruch von etablierten und neuen Markt-Teilnehmern zeigt uns, dass wir mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind“, sagt Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger.

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