EUROBIKE

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EUROBIKE AWARD markiert den State of the Art im Fahrradmarkt

Zwölf Gewinner des Gold Awards und ein Green Award

Jeder Radprofi träumt davon, einmal im Gelben Trikot über die Champs-Élysées zu radeln. Was für den Radsportler der Sieg bei der Tour de France ist, ist für den Fahrrad- und Zubehöranbieter der Eurobike Gold Award: die größte Auszeichnung, die ein neues Produkt in der Fahrradwelt erreichen kann. Heute, am ersten Messetag der Eurobike, werden zwölf Produktneuheiten ausgezeichnet, die den State of the Art im Fahrradmarkt neu definieren und damit würdige Gewinner des Gold Awards sind. Ein Unternehmen wird für ein innovatives Konzept, das einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit wertvollen Rohstoffen leistet, mit dem Eurobike Green Award ausgezeichnet. 


Exakt 500 eingereichte Produktneuheiten, sechs kompetente Jury-Mitglieder, die fachliche Moderation durch den Deutschen Designer Club und zwei Tage voller kontroverser Diskussionen: Das Resultat sind zwölf goldene Aufkleber, die am Ende einer zweitägigen Jury-Sitzung auf ganz unterschiedlichen Produkten klebten und die Gewinner des diesjährigen Eurobike Gold Award markierten. So unterschiedlich die ausgezeichneten Produkte sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: „In einer Zeit, in der der Fahrradmarkt seine innovativen Potenziale in vollen Zügen auslebt, gibt es dennoch Produkte, die aus dem ohnehin schon starken Marktangebot herausstechen. Diese Produkte verschieben den Benchmark, der in der Branche technische Innovationen und besonderes Design definiert. Nur solche Produkte sind würdige Gewinner für den Eurobike Gold Award“, sagt Dirk Heidrich, Projektleiter der Eurobike bei der Messe Friedrichshafen.


Diesen hohen Anspruch sieht die sechsköpfige Fachjury des Eurobike Award in diesem Jahr bei diesen Gold-Gewinnern erfüllt:


Kompakt-E-Bike Radius von Winora

Das Radius von Winora ist ein neues E-Bike-Modell, das vor allem Menschen in beengten, urbanen Wohnsituationen anspricht. Mit Yamaha-Antrieb und kompakten Abmessungen bietet es Fahrspaß, ohne viel Abstellfläche in Anspruch zu nehmen.  

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Dieses kompakte E-Bike macht Laune. Es ist einerseits ein Stadtflitzer, der aber gleichzeitig durch seinen geringen Stellplatz auch einen hohen Nutzwert für urbane Menschen bietet. Dazu tragen auch durchdachte Details bei, wie die faltbaren Komponenten und eine gute Position für den Tragegriff.“


E-Mountainbike Turbo Levo FSR von Specialized

Mit dem Modell Turbo Levo FSR betritt nun auch der Mountainbike-Pionier Specialized den Markt für Mountainbikes mit Elektro-Motor. Der Grund, warum das amerikanische Unternehmen für seine Premiere in diesem Segment etwas länger gebraucht hat, erschließt sich beim ersten Blick auf dieses neue E-Mountainbike, bei dem die Systemintegration der E-Bike-Technik perfekt gelöst ist.

 Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Dieses Bike ist sensationell. Es macht auch Mountainbikern, die bisher ohne E-Antrieb rundum glücklich waren, Laune auf dieses junge Produktsegment. Die Integration des Brose-Antriebssystems ist meisterhaft umgesetzt.“


E-Bike Commuter Bike von Coboc

Mit E-Bikes, die ihre Antriebskomponenten fast unsichtbar integrieren, hat der Heidelberger Anbieter Coboc bereits einige Fans in der Fahrradszene gewonnen. Mit dem Commuter Bike wird der bisher eher sportliche Ansatz der Marke nun auch in ein Fahrrad für den urbanen Alltag übersetzt.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Dieses Fahrrad ist superschön. Man sieht ihm seine Eigenschaft als E-Bike auch auf den zweiten Blick nicht an. Der Antrieb fühlt sich sehr harmonisch an. Durch sein niedriges Gewicht fährt sich dieses E-Bike zudem auch mit ausgeschaltetem Antrieb sehr gut. “


Fahrradträger Bike-Lift von EAL

Der Bike-Lift von EAL ist ein Fahrrad-Heckträger für das Auto, der sich elektrisch bis auf Bodenniveau absenken und wieder anheben lässt. Dadurch können insbesondere schwere Fahrradtypen, wie beispielsweise E-Bikes, leicht aufgeladen werden.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Beim Transport von E-Bikes haben gerade ältere Leute häufig das Problem, dass sie sich nur schwer auf den Fahrradständer hieven lassen. Die Idee, einen Lift in den Fahrradständer zu integrieren, ist für uns neu und bedeutet deshalb einen echten Fortschritt. Zudem lässt sich der Fahrradträger bei Nichtgebrauch kompakt zusammenfalten und dank seiner Transportrollen mühelos bewegen.“


Modularer Pumptrack von Bikeparkitect

Der modulare Pumptrack von Bikeparkitect kann bei Events oder für andere Zwecke schnell aus modularen Elementen zusammengesetzt werden. Dabei wird bereits die Planung mit Modellen im verkleinerten Maßstab zur spielerischen Aufgabe.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Die Idee eines modularen Systems für Bikeparks hat uns sofort überzeugt. Die Zusammensetzung der Module lässt sich als Modell spielerisch und einfach planen. Für Events kann so in kurzer Zeit ein Parcours auf die Beine gestellt werden. Die einzelnen Bestandteile des modularen Bikeparks lassen sich leicht transportieren und können so auch in Städten auf- und abgebaut werden.“


Lasten-E-Bike Spicy Curry von Yuba Bicycles

Die kalifornische Bike-Schmiede Yuba ist einer der Vorreiter für das Revival der Lastenräder in der Fahrradszene. Mit dem Spicy Curry werden die Gene der Marke nun für das E-Bike-Zeitalter weiterentwickelt.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Dieses Lastenrad mit Elektroantrieb ist ein durchdachter Beitrag auf dem Weg zu autofreien Städten. Der Gepäcktransport ist gut gelöst und auch für schwere Lasten ausgelegt. Das Fahrrad mag auf den ersten Blick etwas behäbig wirken, lässt sich aber sehr flott und agil im Straßenverkehr bewegen.“


Rennrad Slate Force CX1 von Cannondale

Gravel Bikes, also Rennräder, die sich mit ihren breiteren Reifen auch mal abseits asphaltierter Straßen gut fortbewegen lassen, sind einer der neuen Trends im Fahrradmarkt 2016. Mit dem Slate Force CX1 geht der amerikanische Fahrradhersteller Cannondale noch einige Schritte weiter.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Dieses neue Bike von Cannondale verbindet zwei Welten, die üblicherweise wenig Berührungspunkte haben. Es nimmt Anleihen beim Mountainbike und übersetzt diese für die Straße. Damit erweitert es die Zielgruppe für den Radsport.“


Cross-Bike U.P. von Open Cycle

Die Marke Open Cycle ist bisher vor allem für leichte und schnelle Mountainbikes bekannt. Die Macher der Marke haben jedoch auch Wurzeln in der Rennradszene. Insofern war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis Open Cycle ein Fahrrad entwickelt, das Gene aus beiden Produktsegmenten besitzt. Das U.P. kann wahlweise mit Rennrad- oder mit Mountainbike-Reifen bestückt werden.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Neben dem ansprechenden und auffälligen Rahmendesign ist bei diesem Cross Bike das offene Konzept preiswürdig. Denn es lassen sich verschiedene Laufradgrößen und Reifentypen daran montieren. Damit besitzt das U.P. eine besonders hohe Flexibilität für diverse Untergründe.“


Kinder-MTB Belter 20 Trail 3S von Early Rider

In den letzten Jahren hat sich in Großbritannien eine Szene von Herstellern entwickelt, die sich auf hochwertige Kinderräder spezialisiert hat. Dazu zählt auch die Marke Early Rider, die mit dem Belter 20 ein durchdachtes Sportgerät für die jüngsten Mountainbiker auf die Räder stellt.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Es gibt nur wenige Kinderräder, die so aussehen wie ein „großes“ Mountainbike. Das Belter ist so eines. Preiswürdig ist es dadurch, da alle wichtigen Komponenten wie Bremsgriffe mit verkürzter Griffweite, kurze Kurbeln und Schalthebel komplett auf Kinder ausgerichtet sind. Auch die Ausstattung mit hochwertigen Reifen ist in diesem Produktsegment eher die Ausnahme.“


Sportbrille Variatronic S von Uvex

Sportbrillen, deren Tönung sich selbständig auf unterschiedliche Lichtsituationen einstellt, kennt die Fahrradszene schon länger. Die Geschwindigkeit, mit der dies bei den elektrochromatischen Scheiben der Variatronic S von Uvex geschieht, nämlich innerhalb einer Zehntelsekunde, ist jedoch außergewöhnlich.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Diese Fahrradbrille beeindruckt uns durch ihre Sensortechnologie. Die Tönung passt sich geänderten Lichtverhältnissen an – und das so schnell, wie wir es von keiner anderen Brille kennen.“


Fahrradjacke Pure Electric von Diamond

Schnelle Pedelecs, die bis zu 45 km/h mit Motorunterstützung erreichen, werden immer beliebter. Die höheren Geschwindigkeiten erfordern jedoch auch eine neue Sichtweise auf Schutzausrüstung, der Pure Electric mit dieser neuen Jacke Rechnung trägt.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Die Fahrradjacke überträgt Elemente aus der Motorradbekleidung auf die Bedürfnisse von S-Pedelec-Fahrern. Das wird besonders an den integrierten Protektoren deutlich. Dabei trägt sich die Jacke sehr bequem.“


Mountainbike Aenimal Bhulk von Eurocompositi

Der Rahmen des Aenimal Bhulk wird in einem 3D-Druckverfahren hergestellt. Das dabei verwendete Biopolymer stammt aus nachwachsenden Ressourcen.

Jury-Statement zu dieser Auszeichnung: „Das Aenimal Bhulk könnte einen neuen Trend begründen. Es ist das erste Mountainbike, dessen Rahmen mittels eines 3D-Druckers aus biologisch abbaubaren, recycelbaren und recycelten Materialien hergestellt wird. Wir zeichnen bei dieser Innovation auch die Vision aus, dass diese Technologie das Customizing und die Herstellung von Fahrrädern revolutionieren könnte.“

 

Neben den zwölf Gold Awards gab es in diesem Jahr auch einen Green Award für ein Konzept zum Recycling von Fahrradschläuchen des Reifenherstellers Schwalbe. „Fahrradhändler wissen oft nicht, wohin mit alten und kaputten Schläuchen. Schwalbe-Schläuche sind zu 100% recycelbar und können von den Händlern nun kostenfrei an den Hersteller zurückgegeben werden. Schon jetzt bestehen die fabrikneuen Schläuche von Schwalbe zu 20% aus recyceltem Material“, sagte die Jury zu dieser Weiterentwicklung eines Konzepts, das schon seit einigen Jahren in ähnlicher Form bei Fahrradreifen angewendet wird.


„Das Teilnehmerfeld war sehr spannend. Es gibt viele Produkte, die wirklich interessant sind“, sagt Jury-Mitglied Jens Klötzer zu den diesjährigen Award-Gewinnern. Für den Redakteur der Fachzeitschrift „Tour“ steht nach getaner Jury-Arbeit fest: „2016 wird ein besonders spannendes Modelljahr für die Fahrradbranche.“


Mit großem Interesse wurde von den Jury-Mitgliedern auch die Entwicklung im E-Bike-Segment verfolgt, das in diesem Jahr besonders viele Wettbewerbsteilnehmer stellte. „Bei den E-Bikes gibt es viel mehr Anwendungen als noch vor zwei Jahren. Und die Fahrräder sind schon sehr weit entwickelt. Ich kann mir vorstellen, dass es in fünf Jahren kein Fahrrad mehr ohne E-Motor gibt. Das geht so schnell, das erstaunt mich“, sagt Jury-Mitglied Rodrick de Munnik, Chefredakteur des niederländischen Fachmagazins Fiets. Weitere Juroren waren: Designer Nils Holger Moormann, Fahrrad-Journalist Daniel O. Fikuart (Chefredakteur Elektrorad), Mountainbike-Profi Karen Eller sowie Matia Bonato vom italienischen Familienunternehmen „Biciclette Rossignoli“.


Die 13 Gewinner von Gold und Green Award sowie 51 weitere Gewinner eines Eurobike Awards werden noch bis Samstag, 29. August, auf der Fahrrad-Fachmesse in einer Sonderschau im Foyer West der Messe Friedrichshafen ausgestellt.


Die Internationale Fahrradmesse Eurobike hat an den Fachbesuchertagen von Mittwoch, 26. August bis Freitag, 28. August von 8.30 bis 18.30 Uhr und am Publikumstag, Samstag, 29. August von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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